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Überwältigt von den vielen Eindrücken und den tollen Tagen während des 'Fußball-ohne-Drogen-Cup 2006' kam die Mannschaft des Friedrichshofes aus Berlin ohne größere körperliche Verletzungen zurück. Die Tatsache, dass die Mannschaft den 6. Platz belegte, war nebensächlich, viel eindrücklicher waren die gute Organisation der Tage, die gute Stimmung, der Zusammenhalt und die Kontake zwischen den Mannschaften, die Verpflegung, die Unterkunft und die Ausflüge in die Stadt. Die Teilnehmer kamen aus vielen europäischen Ländern, die Spieler unserer Mannschaft wurden geboren in Armenien, Brasilien, Serbien, der Schweiz, der Türkei und Deutschland. Angesichts der tollen Tage sagten alle natürlich nach ihrer Rückkehr: 'Nächstes Jahr gerne wieder!' Ein besseres Kompliment kann man dem Veranstalter, dem Tannenhof Berlin-Brandenburg, als Rückmeldung doch wohl nicht geben. |
4.9.06 Wir freuen uns Frau Elisabeth Baltes (Dipl.-Ing. agr.), als neue Fachkraft für unsere BIOLAND-Gemüsegärtnerei gewonnen zu haben. |
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4.9.06 Heute konnten Sarah von Jan bei uns als neue Mitarbeiterin des therapeutischen Teams begrüßen. Sie studierte an der Universität in Trier Psychologie und hat diese Ausbildung 2005 mit der Gesamtnote 1,0 beendet. Bevor Frau von Jan zu uns kam, war sie in der Fachklinik Tönisstein angestellt.Seit gut einem Jahr befindet sie sich in einer Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie. Auf dem Friedrichshof ist ihr Arbeitsschwerpunkt die Leitung einer Bezugsgruppe, daneben wird sie dabei mitwirken, indikative Angebote konzeptionell zu formulieren und natürlich auch umzusetzen. |
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24. Juli 2006 Heute morgen verstarb völlig unerwartet eine unserer Klientinnen, die sich in der Adaptionsphase befand. Auch der eilig herbeigerufene Notarzt konnte das Leben der 33-jährigen Frau nicht retten. Die Todesursache stand in keinem Zusammenhang mit ihrer Drogenabhängigkeit. Sie hinterließ eine 7-jährige Tochter, die in unserem Kinderheim betreut wurde. Im Gedenken an sie wurde noch am gleichen Tage eine kleine Gedenkfeier durchgeführt, danach richteten die Klienten den nebenstehenden Gedenktisch mit einem Kondolenzbuch, Kerzen und Bildern von ihr ein. |
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10. Juli 2006 ![]() |
Bisher war unsere Adaption intern auf dem Gelände des Friedrichshofes eingegliedert. Seit heute befindet sie sich extern in Obersulm-Affaltrach in der Pfarrgasse 10. Durch diese veränderte Struktur können wir die Teilhabe deutlich besser gewährleisten, da das Adaptionshaus mitten in der Gemeinde liegt und es von hier deutlich unkomplizierter ist, die Stadtbahnzwischen Öhringen und Heilbronn zu benutzen. Somit haben wir ein qualitativ deutlich verbessertes Angebot schaffen können, das auch in dieser Hinsicht nunmehr Standard in der Drogenrehabilitation entspricht. Die KlientInnen zogen letzte Woche in die renovierten und neu möblierten Zimmer und Wohnungen ein. Bis dato diente dieses Haus der Nachsorge. Durch die vielen internen Gliederungen im 3-geschossigen Bau können die verschiedenen Bedürfnisse an den Tagesrhythmus, der sich vor allem durch die Einbindung in Praktika ergibt, einen Platz finden: die einen gehen früh, die anderen spät, die kommen früh zurück, die andren sehr spät. Das Bild links, das im Eingang des Adaptionsnhauses hängt, wurde von einem Klienten anlässlich des Umzuges gemalt und symbolisiert den Übergang vom alten zum neuen Lebensmittelpunkt. Auf dem Buchdeckel unten rechts die Namen der Personen gemalt, die umgezogen sind. |
7./8. Juli 2006 An diesen beiden Tagen führten wir unser alljährliches Sportfest durch. Es fand diesmal in einer ausgesprochen lockeren und solidarischen Atmosphäre statt, zu ernsthaften Verletzungen ist es nicht gekommen. Herzstück des Freitags war der Fun-Trithlon, bei dem es weniger um Wettbewerb als um Kooperation und Spaß am Miteinander ging. Im Bild rechts versuchen sich 2 Spieler aus dem Boot zu schubsen. Die teilnehmenden Mannschaften kamen vom Tannenhof Berlin-Brandenburg, Hausen im Tal, dem Schloß Bettenburg, dem Wiesengrund sowie vom Therapieverbund Bläsiberg in Tübingen. Die Anzahl der Teilnehmer war geringer als letztes Jahr, was den zeitlichen Ablauf spürbar entspannte, andererseits fehlte es aus gleichem Grunde ein wenig an Stimmung, da das Publikum geringer war als sonst. |
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1.7.06 Seit dem 1.7.1981 arbeitet Frau Amalie Hopp auf dem Friedrichshof, heute feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem Anlaß wurde ihr vom Zentrumsleiter des Friedrichshofes als Dank und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit ein Blumenstrauß überreicht. Frau Hopp ist in die Arbeit unseres Teams Adaption/Nachsorge eingebunden mit dem Schwerpunkt, sich um die Betreuung der Bewohner in den Nachsorgehäusern zu kümmern.- Sie arbeitet stets sehr engagiert und findet bei den Klienten guten Anklang durch ihre direkte und offene Art auch heikle Dinge anzusprechen. Besonders Augenmerk legt sie immer wieder darauf, unsere Klienten bei deren Weg in eine selbstgesteuerte Lebensweise zu unterstützen, sie tut dies auch, indem sie bereit ist, auch unkonventionelle Lösungen mitzugehen. "Geht nicht!", gibt's bei ihr nicht.
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15.2.06![]() |
Heute hatte Dipl.-Psych. Ute Hellberg bei uns ihren letzten Arbeitstag. Sie verließ uns nach gut 6-jähriger Mitarbeit, um in den Norden Deutschlands zurückzukehren. Sie hat bei der Therapiehilfe e. V. einen neuen Arbeitsplatz in einer Beratungsstelle gefunden. Wir haben Frau Hellberg geschätzt als eine ruhige und besonnene Frau, die sich selbst stets hohe fachliche Ansprüche stellte. Die Klienten schätzen sie wegen ihrer klaren Haltung, die ihnen Orientierung gab sowie ihrer Fähigkeit, differenziert auf Problemem einzelner einzugehen. Auch deshalb bedauern wir es sehr, sie als Mitarbeiterin verloren zu haben und wünschen ihr für die neue Arbeit alles Gute. |
15.9.05 In einer kleinen Eröffnungsfeier wurde heute unsere Frauenetage offiziell eröffnet. Die meisten unserer Frauen leben mit ihren Kindern in unserem Eltern-Kind-Haus, die Frauen ohne Kinder wohnten bislang in einem gesonderten Teil unseres Haupthauses ohne eine klare Trennung von den Räumen der männlichen Klienten.Der neue Wohntrackt bietet 6 Frauen Platz, wenn es mal eng sein muss, auch bis zu 9 Personen. Der Frauenstock soll nicht nur Schlafplatz, sondern mehr noch Wohn- und Lebensraum sein, in dem leichter und umkomplizierter als bisher Bedürfnisse der Frauen im Alltag einen Platz finden können. Die Grundbotschaft für diesen Strock lautet: Wir wollen unseren Klientinnen mehr spezifisch weibliche Persönlichkeitsentwicklung möglich machen! - Es ist - bis auf Notfälle - nur Frauen erlaubt diese Etage zu betreten. - Die ersten Reaktionen der Frauen während der Eröffnung war viel Vorfreude auf den Einzug in die renovierten Räume und den veränderten Lebensrahmen. |
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| Blick in die Frauenetage mit Sofas, TV + Radio, dieser Raum geht in eine Wohnküche über. |
5.9.05 |
Armen G. übernimmt ab heute die Leitung der Selbsthilfegruppe und Betreuung von Freizeiten für unsere Spätaussiedler. Er setzt damit die Arbeit von Chr. Krieger (in reduziertem) Masse fort. A. G. ist in Kasachstan geboren und seit 1999 Jahren in Deutschland. |
23.8.05 |
Für ein paar Stunden besuchte uns heute Kassiopeia mit 4 Pferden. Unsere Eltern, die zur Therapie auf dem F'hof sind, und deren Kinder waren für etwa 3 Stunden zu kleinen Reitübungen eingeladen. Vor allem die Kinder nahmen das Angebot gebannt und begeistert an, aber auch die Eltern nutzen gerne die Gelegenheit, auch mal einige Runden auf dem Rücken eines Pferdes machen zu können - alleine oder auch zusammen mit ihrem Kind. | ![]() |
Zu Beginn wurden die Kinder mit dem Pferd vertraut gemacht. |
22.8.05![]() |
Unsere Mitarbeiterin Chr. Krieger, die über 4 Jahre unsere Arbeit mit den Spätaussiedlern ergänzte, hatte heute ihren letzten Arbeitstag. Leider konnte der befristete Arbeitsvertrag nicht fortgeführt werden. Frau Krieger leitete eine Gruppe speziell für Spätaussiedler und begleitete viele ihrer Freizeitmaßnahmen wie Musik und russischsprachiges Theater. Stellvertretend für viele Äußerungen, die ihre Arbeit würdigen, soll ein Zitat eines ehemaligen Klienten stehen: "Sie ist unsere große böse Schwester." Derzeit anwesende sowie ehemalige KlientInnen verabschiedeten sie mit einem Fest. Schaschlik nach fernem östlichen Rezept wurde gegrillt, verschiedenene selbst zubereitete Salate standen zur Auswahl. |
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8.8.05 |
Heute ging der erste Katamnesefragebogen in die Post. Mit diesem Fragebogen werden Klienten 1 Jahr nach Therapieende über ihr Leben nach der Entlassung, inbes. ihr Umgang mit Suchtmitteln, befragt. Diese Nachbefragung erfolgt über 3 Jahre hinweg unter dem Dach des Paritätischen zusammen mit anderen Einrichtungen Baden-Württembergs. - Ergänzt wird dieser Fragebogen um einen Zusatz, der nach der Effektivität von verschiedenen Behandlungsangeboten fragt. - Zwischenergebnisse werden wir an dieser Stelle in unregelmässigen Abständen veröffentlichen. |